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Doppelschneckenextruder - Schnecken auslegen

Doppelschneckenextruder mischen, entgasen und ermöglichen chemische Reaktionen in einem kontinuierlichen Prozess. Das Endprodukt liegt entweder als Granulat oder Extrusionsteil vor. Egal, ob die Drehrichtung der Schnecken gleich- oder gegenläufig ist, erfüllt der Extruder die gleichen grundlegenden Verfahrensaufgaben: Dosieren, Aufschmelzen, Mischen, Entlüften, und Druckaufbau. Das Baukastenprinzip bei Schnecken und Zylindern ermöglichen eine nahezu unbegrenzte Anzahl an verschiedenen Konfigurationen für das Verfahrensteil.

Trotzdem gibt es im Prinzip nur drei unterschiedliche Elementfamilien: (1) Förder-, (2) Misch- und (3) Zoningelemente. Förderelemente ziehen das Material ein, fördern es an den Zylinderöffnungen vorbei, durch Mischelemente und durch die Düse. Mischelemente können dispergierend oder/und distributiv wirken. Das hängt von der Höhe der Dehnströmung oder Scherung in Abhängigkeit der Anzahl von Schmelzbereichen in der Auslegung. Zoningelemente isolieren zwei verschiedene Verfahrensbereiche im Extruder voneinander, z.B. zur Abdichtung von Knetbereich und Entlüftungszone. Die Schnecken können sehr intensiv scheren oder passiv sein, je nach verwendeten Elementen und Betriebsparametern der Maschine.

Beispiel: Typisches Prozessschema

Schneckendesign mit Förder- (1), Misch- (2) und Zoningelementen (3)

Schneckendesign mit Förder- (1), Misch- (2) und Zoningelementen (3)